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Eaux Rousses

Der Nationalpark des Gran Paradiso

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Der Nationalpark des Gran Paradiso

 


Der Nationalpark des Gran Paradiso

Valsavarenche liegt vollständig im Nationalpark des Gran Paradiso, wie auch die beiden Seitentäler Cogne und Rhêmes, die durch den Hochweg Nr. 2 mit Eaux Rousses verbunden sind.

Der Nationalpark ist die wichtigste europäische Oase für Fauna und Flora mit 55.875 ha, von denen ca. 35.000 ha auf das Gebiet des Aostatals fallen; zusammen mit dem angrenzenden französischen Nationalpark Vanoise bildet er mit 500 km Wanderwegen das größte Naturschutzgebiet Westeuropas.1821 war der Park noch königliches Jagdrevier, das dann 1922 dem italienischen Staat überlassen wurde,der es in einen Nationalpark umwandelte. So wurden-seltene Pflanzenarten und eine wertvolle Fauna vor dem Aussterben bewahrt, darunter der Königsadler, das Schneehuhn, der Hermelin, die Gemse, das Murmeltier, der Steinbock. Einige Exemplare des letzteren dienten zur Wiederbevölkerung des faunistischen Geländes entlang der gesamten Alpenkette.

Man schätzt, daß z. zt. 4000 Steinböcke und 7000 Gemsen im Park leben. Man kann sagen, daß die Flora alle Pflanzenarten, die in den europäischen Gebirgen vorkommen, umfaßt; darunter u.a. die androsace alpina, Enzian, Steinbrech, Anemone, Alpenstein Edelraute, Ranunkel, Schafgarbe und die ursprünglich polarische, sehr seltene Limnea Borealis. Die Regeln, die im Park zu beachten sind, kann man auf den häufig anzutreffenden Schildern an Straßen und Wegen lesen. Sie sind eine Aufzählung ziviler Verhaltensregeln, die für den erfahrenen Ausflügler überflüssig sind.


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